Offizielle Internetpräsentation der IHK Saarland



 Motiv: © Louis Renaud - Fotolia.com

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Kennzahl: 15.13184

Zweitägiges Seminar „Warenursprung und Präferenzen“

IHK Saarland


Montag, 22. Mai 2017, 09:00 - 17:00 Uhr
Dienstag, 23. Mai 2017, 09:00 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:
IHK Saarland, Franz-Josef-Röder-Straße 9, 66119 Saarbrücken

Anmeldeschluss: 19.05.2017

Teilnahmegebühr: 380,00 Euro (zzgl. MWSt) pro Person für IHK–Mitglieder, 460,00 Euro (zzgl. MWSt) pro Person für Nichtmitglieder. Die Rechnungsstellung erfolgt im Nachgang an das Seminar und wird zusammen mit der Teilnahmebescheinigung versandt.

Ein Engagement im internationalen Warenverkehr führt sehr häufig zur kundenseitigen Forderung von Ursprungsnachweisen (Warenverkehrsbescheinigung EUR.1, EUR-MED, Ursprungs-erklärungen oder Ursprungszeugnissen). Der Hintergrund dieses oftmals bereits bei Vertragsabschluss/Bestellung geforderten Nachweises basiert auf der Gewährung von Zollvorteilen für den Käufer im Bestimmungsland. Da die Europäische Gemeinschaft / Union weltweit mit über 150 Ländern und Ländergruppen der-artige Abkommen vereinbart hat, ist die Erkenntnis, dass die Ursprungsregeln zum Teil landesspezifisch abweichend verein-bart worden sind, sehr wichtig. Neben aktuell bestehenden Abkommen mit u. a. den EFTA-Staaten, Chile, Mexiko, der Andengruppe, dem zentralamerikanischen Markt, Südafrika, diversen Mittelmeeranrainern wie Israel, Ägypten, Marokko und Tunesien, Serbien und Montenegro sind Vereinbarungen mit weiteren (Industrie)Ländern in Vorbereitung. Ständige Bewegung herrscht im Abkommen mit den knapp 100 Entwicklungsländern (APS/GSP).

In diesem zweitägigen Seminar werden Sie die Unterschiede zwischen dem nichtpräferentiellen und präferentiellen Ursprung erlernen/vertiefen, um die erforderliche Ursprungskalkulation zielorientiert durchführen und rechtskonform dokumentieren zu können. Alle Nachweise wie EUR.1, EUR-MED, Ursprungs-erklärungen auf einem Handelsdokument, Lieferanten-erklärungen. Ursprungszeugnis sowie die Freiverkehrsnachweise A.TR. im Warenverkehr mit der Türkei werden inhaltlich besprochen. In Gestalt zahlreicher Beispiele werden Sie den Ursprung selbst ermitteln, erforderliche (Vor)Nachweise definieren und die entsprechenden Nachweise ausstellen. Learning-by-doing – das garantiert die sofortige Umsetzbarkeit auf Ihre firmenspezifischen Belange!

Ziel des Seminars:
Die Teilnehmer/innen werden die präferentielle und nichtpräferentielle Ursprungsermittlung zielsicher durchführen und die erforderlichen Nachweise form- und sachgerecht beantragen bzw. abgeben können.

Zielgruppen:
Sachbearbeiter/innen, Gruppen- und Abteilungsleiter, Versandleiter, Disponenten sowie Verkäufer und Zollverantwortliche

Referent:
Ralf Notz, Dipl.-Finanzwirt, Beratung I Service I Seminare,
Geschäftsführer der NotzZoll GmbH, Windhagen

Aus dem Seminarinhalt:

  • Begriff Ursprung im Tagesgeschäft
  • Zollunion, Freihandelsabkommen, ein- und gegenseitige Vereinbarungen
Nichtpräferentieller Ursprung
  • Ursprungsregeln
  • Entwicklungen, Unionszollkodex ab 1.5.2016
  • Ursprungszeugnis
    zulässige Erklärungen auf der Rückseite
    Beglaubigung internationaler Dokumente
  • Ursprungserklärung
  • Elektronische Beantragung von UZ´s
Präferentieller Ursprung
  • Mit welchen Ländern hat die EU/CE Präferenzabkommen geschlossen?
  • Entwicklungen wie TTIP, CETA, Singapur, Malaysia etc.
  • Ursprungsprotokoll(e)
  • Prüfungsreihenfolge für Ursprungsermittlung
    Ursprungsregeln
    Be-/Verarbeitungsliste/n
  • Dokumentation des Ergebnisses
  • Ursprungsnachweise (EUR.1, EUR-MED, Ursprungserklärung)
  • Präferenzen bei der Einfuhr
    Entwicklungsländer (APS/GSP)
    UZ Form A
  • (Langzeit-)Lieferantenerklärungen
  • Besonderheiten wie Warenzusammenstellungen, (Ersatz)Teile und Zubehör
Zollunion EU/CE – Türkei
  • Warenverkehrsbescheinigung A.TR
Der ermächtigte Ausführer (EA)
  • Arbeits- und Organisationsanweisung (AuO)
Der registrierte Ausführer („REX“)

Bitte beachten Sie, dass uns für das Seminar nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmerplätzen zur Verfügung steht.

Rücktritt und Kündigung:
Ein Rücktritt von der Veranstaltung ist bis zwei Werktage vor der Veranstaltung möglich, danach wird die Teilnahmegebühr in voller Höhe fällig. Eine Stornierung der Anmeldung muss schriftlich erfolgen. Maßgebend ist der Eingang der Rücktrittserklärung bei der IHK. Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist möglich.

Absage:
Die Kammer behält sich vor, bei ungenügender Beteiligung Veranstaltungen abzusagen. Bereits bezahlte Entgelte werden erstattet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.

Hinweis:
Der/die Teilnehmer/in erklärt sich damit einverstanden, dass seine/ihre persönlichen Daten für die Veranstaltungsabwicklung sowie für spätere Teilnehmerinformationen mittels EDV gespeichert werden, in die Teilnehmerliste aufgenommen werden. Bitte beachten Sie, dass auf der Veranstaltung fotografiert und/oder gefilmt werden kann. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung willigt der/die Teilnehmer/in ein, dass gegebenenfalls ein Foto seiner/ihrer Person für die Veröffentlichung in allen Medien (Print, Online, Soziale Netzwerke, etc.) genutzt wird.

Veranstalter

  • IHK Saarland

Veranstaltungsort

  • IHK Saarland

    Franz-Josef-Röder-Straße 9
    66119 Saarbrücken